Montag, 30. Mai 2011

HAJO SCHUMACHER: OPPORTUNISMUS, HYBRIS, KLÜNGEL

Vorsicht: hinter der eingebildeten Fassade steckt KEIN sympathisches Inneres!
Hat Hajo Schumacher eigentlich schon einen Preis bekommen? Verdient hätte er sicherlich keinen, außer vielleicht den Pimmel-Award 2011 für überflüssige Journalisten.
Auf zwei Highlights des Schmierfinken will ich an dieser Stelle eingehen.
Erstens kommentierte Schumacher vor knapp zwei Jahren (einen Monat vor der Bundestagswahl) den Erfolg der HSP in Umfragen ("Horst-Schlämmer-Partei") in einem offenen Brief an Horst Schlämmer (http://www.youtube.com/watch?v=Fqytl6w1ihQ).
Der Ernst, mit dem Schumacher auf eine angebliche "Erosion der Demokratie" eingeht, die seiner verqueren Ansicht nach durch erfundene Figuren wie Horst Schlämmer ensteht, ist frappierend und zeigt, wie wichtigtuerisch Schumacher ist. Die Tatsache, dass er persönlich von Schlämmer genervt ist ("er geht mir auf den Sack") wird künstlich so aufgeblasen, dass sie zu einer Gefährdung der Demokratie führt. Naheliegend ist nun mal, dass Schumachers offenkundiges Ziel als "Journalist" ist, Aufmerksamkeit zu erregen. Dies sieht man auch an seinen zahlreichen Auftritten in Talkshows und an seinen Moderationsversuchen auf deutsche welle.tv in Sendungen, die leider niemand sieht. Genau das scheint auch Schumachers Kernproblem zu sein: die Aufmerksamkeit, die Hape Kerkeling mit seiner Kunstfigur Schlämmer mühelos erreicht, wird ihm von Schumacher geneidet. Dieser wiederum ist sich für nichts zu schade. Statt mit eigenen Leistungen in den Vordergrund zu drängen (wie wär's z.B. mal mit investigativem Journalismus?), hängt er sich an die Popularität Horst Schlämmers, um ihm aber gleichzeitig seinen Spaß madig zu machen.
Selbstüberschätzung und Wichtigtuerei hin oder her - vor allem ist Schumacher aber ein gnadenloser Opportunist. Dies wurde vor einigen Wochen wieder mal deutlich, als Schumacher ziemlich voreilig und eindeutig Partei für Silvana Koch-Mehrin in ihrer Plagiatsaffäre erhob, als die Vorwürfe gerade erst einen Tag alt waren. Wie konnte sich Schumacher so sicher sein, dass an den Vorwürfen nichts dran ist? Antwort: gar nicht. Seine Frau ist mit Koch-Mehrin verbandelt, und da kann man sachliche Argumente dann wohl gerne mal beiseite lassen.
Wie ernst kann man einen so offensichtlichen Opportunisten denn nehmen? Und wie wenig Ehre muss man denn als Journalist besitzen, um private Klüngeleien so offensichtlich über eine verantwortbare Meinung zu stellen. Er hätte ja auch einfach schweigen können, wenn er schon privat in die Sache verstrickt ist (oder zumindest nicht unvoreingenommen ist). Aber nein: Schumacher instrumentalisierte das von ihm herausgegebene Medium (V.i.S.d.P.), um den kläglichen Versuch zu unternehmen, eine Freundin der Familie reinzuwaschen.
Genug über unwichtige, rückgratlose Schmierfinken - zu viel Aufmerksamkeit sollte man ihnen nicht widmen. Erwähnen muss man sie trotzdem, allein schon, um vor ihnen zu warnen.

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