Samstag, 28. Mai 2011

MÜLL WEGWERFEN SOLLTE BESTRAFT WERDEN



Mehr als fünf Jahre ist es her, als ich die saubersten Straßen entlanglief, die ich je gesehen hatte. Keine Kaugummis, keine weggeworfenen Flyer, keine Essensreste weit und breit.
Obwohl es dieses Phänomen natürlich auch im christlichen Niederbayern und auf der Schwäbischen Alb gibt, hätte ich bis dahin nicht gedacht, dass diese reinlichen Verhältnisse auch in Großstädten möglich wären.
Und in Deutschland ist es ja auch nicht so - im angeblich so sauberen, von der Kehrwoche geprägten Stuttgart muss man an vielen Stellen in der Innenstadt seinen Blick stur auf den Bürgersteig richten, um nicht in den grünlichen Auswurf eines streunernden Moslems, die Fäkalien eines Dobermanns oder in einen halbvollen Tetra-Pak Eistee zu treten. 
In Berlin ist es noch schlimmer: Zwar sind seit einigen Jahren die Hundebesitzer dazu angehalten, den Stuhlgang ihrer Vierbeiner qua Plastiktüte zu entsorgen. Doch hat sich das Stadtbild deshalb noch lange nicht geändert, sieht man von ein paar schnieken Gegenden in Charlottenburg mal ab. Viele Minderbemittelte und moralisch Verwahrloste schmeißen ihren Dreck einfach mal in die Landschaft.
Von welchen Straßen spreche ich also? Von den Straßen(schluchten) in Singapur. Ob man es glaubt oder nicht, die Weltmetropole kann es in Sachen Sauberkeit durchaus mit schwäbischen Kleingemeinden aufnehmen. 
Wie kommt's?
Ganz einfach: In Singapur hat man begriffen, dass nur über Strafen Ergebnisse erziehlt werden können. Auf "Littering", also das Wegwerfen von Müll stehen 50 Dollar Strafe. Ebenso tief muss man in die Tasche greifen, wenn man auf den Boden spuckt. Gerade in Stuttgart-Süd oder Bad Cannstatt würde der Asphalt allein durch diese Maßnahme über Nacht wie neu glänzen, da Jogginghosen und Vokuhila tragende Osmanen sich plötzlich hüten würden, ihre angesammelte Rotze mal wieder ungeniert auf dem Gehsteig abzusondern.
Wenn den Grünen die Umwelt wirklich lieb und teuer ist, sollten sie mal über etwas drastischere Maßnahmen nachdenken. Das Stadtbild würde sich erheblich verschönern, wenn die Bürgersteige sauberer wären. Dies geht nur mittels Strafen. Das Beispiel aus Südostasien zeigt, wie schön das Resultat sein könnte.

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