Donnerstag, 1. Dezember 2011

Müller-Vogg ist geil auf junge Ministerin

Hoffentlich werde ich nie so dick und schnauzbärtig wie Hugo Müller-Vogg von der "Bild". Denn als dicker Schnauzbartträger leidet man offensichtlich an Samenstau und Dauererektion.
"Schlaflose Nächte wegen eines Kleinkindes, Doppelbelastung durch Beruf und Familie, Polit-Zoff um die Frauenquote: Familienministerin Kristina Schröder (CDU) sieht man von alldem nichts an."
Das ist das Präludium zu Müller-Voggs einmaliger Anbiederung an "unsere" rechtskonservative, geistig unbewegliche Ministerinnenattrappe und neuerdings nebenberufliche Mama. 

" Im Gegenteil. 15 Wochen nach der Geburt von Töchterchen Lotte Marie wirkte Kristina Schröder (34) Montag beim Treffen mit den Personalvorständen der Dax-Unternehmen, als käme sie direkt aus dem Urlaub: strahlendes Lächeln, frische Hautfarbe und eine Figur, als wäre sie nie schwanger gewesen. Was sie durch ein figurbetontes, sehr kurzes rotes Kleid noch unterstrich. Die Herren Vorstände waren sichtlich angetan ..."
Frische Hautfarbe? Wenn man über 80 ist und aschfahl, könnte man's so sehen. Aber auch nur dann. Dann begibt sich Müller-Vogg in die Welt der femininen Figur. In gleich zwei hintereinanderfolgenden Sätzen kann er gar nicht mehr an sich halten: "...Figur, als sei sie nie schwanger gewesen", "...figurbetontes, sehr kurzes (sic!) Kleid noch unterstrich." Hoppla, Müller-Vogg. Man wird doch nicht frühzeitig ejakuliert haben? Sicher bin ich mir da keineswegs...

"Noch ein „Geheimnis“ von Schröders strahlendem Auftritt: Die Dax-Konzerne ziehen bei der Frauenförderung mit – auch ohne Quoten-Keule. Kein Wunder, dass sie wie eine Siegerin aussieht und auftritt."

Ich muss Müller-Vogg in Schutz nehmen: seine Altersgeilheit ist nicht der einzige Grund für seine überbordende Liebe zu Kristina Schröder. Es ist auch ihre rechtskonservative, reaktionäre, unwissenschaftliche, vollkommen servile und masochistische Politik, die ihm Freudentränen in die Augen treibt. Denn die Dax-Konzerne, die bei der "Frauenförderung mitziehen" (haha) tun dies dank Schröder nur durch eine freiwillige Selbstverpflichtung, die bereits vor zehn Jahren im Sand verlief und zum Scheitern verurteilt ist. Die Quote als sinnvolles Instrument, wie sie zum Beispiel Ursula von der Leyen einführen würde, ist sowohl dem bärtigen Schweinshaxenliebhaber als auch der überforderten Hobby-Mutter natürlich ein Dorn im Auge: es könnte sich ja auch etwas zum Guten ändern in deutschen DAX-Konzernen: Gott, bewahre!














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