Sonntag, 26. Februar 2012

Spaß mit Volker Kauder, Folge 3211

Volker Kauder war gerade im Bericht aus Berlin in der ARD.
Volker Kauder ist einer der wenigen Menschen, die es schaffen, ein "Äh" innerhalb eins Wortes einzubauen.

Z.B.:
 

"Wir haben morgen eine wichtige Abstimmung im Bundes - äh - tag."

 

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Es war einmal eine Schwarzköhlerfamilie die tief im dunklen Konrad-Adenauer-Tann hauste, ständig Kontakt zu anderen Menschen ausserhalb ihres stillen Waldes suchte aber so wortgenügsam war, dass das Wort ungenügend in ihrem Sprachschwatze nicht zu finden war.
So begnügten sich alle zusammen mit einem Wortschatz von siebenundfünfzig Wörtern, die nach und nach unter großen Anstrengungen im Moos und auf einer kleinen Lichtung gesammelt und im Laufe der Zeit mit viel Mühe unter den Familienmitgliedern aufgeteilt worden waren.
Auf diese Weise kam jeder in der Köhler-Famillje zu seinem eigenen ihm vollauf genügenden Fundus an Begriffen.
Nach und nach erhielt auch die sprechfaule Mutter ein Wort nach dem anderen sorgsam zugeteilt, von "sozusagen" über "Staatsschuldenkrise", "kaputtsparen" bis zum geflügelten Wörtlein "alternativlos", bis sie zuletzt derer sieben ihr Eigen nannte, sie immer wieder voller Freude anblickte, danach liebevoll in ihrem kleinen Smartphone verwahrte und ab und an eines vorsichtig herauspickte um es zu sprechen.
Auch ihre Parteigeschwister gingen schonend mit ihren Wörtern um, ließen nie zu viele gleichzeitig aus ihren Behältnissen purzeln um nicht mitten im unübersichtlichen Gewusel den Überblick zu verlieren und putzten sie fein, bevor sie sie wieder in Schatulle und Kästlein einsperrten.
Im Laufe der Zeit wurden jedoch die untersten, noch nie gesprochenen, wie "Gerechtigkeit", "Vision", "Endlager" und "Steinbrück", die im Smartphone Muttis hausten stockig und schimmlig und begannen erbärmlich zu stinken.
Ebenso erging es den Ministern und Ministerinnen mit ihren unteren unbenutzten Wörtern, so dass nach einiger Zeit das ganze Köhlerhaus übel roch.
Die Minister und die Dienstwagenchauffeure putzten und schrubbten das Haus vom Keller bis zum Speicher, die Mutti merkelte vor sich hin und trippelte auf der Stelle, dass der Qualm einen schier erstickte; aber obwohl sie auf Sicht fuhren
wollte alles nicht helfen.
In ihrer Not rief Mutti immer kurz vorm Fest des Doofen Wählers verzweifelt nach Hilfe, hoffend, dass Uschi oder eine gute Fee ihr beistehen möge um die verschimmelten und stinkenden Wörter zu heilen.
So ging das sieben Jahre ohne dass irgendetwas Heilendes geschah.
Endlich mitten in der Bundesparteitagsnacht hörte die Famillje ein gewaltiges Besenrauschen und eine Stimme kauderte aus der Höhe des Firstbalkens:
„Eure äh Wörter habe ich geheilt, öffnet äh eure Beutel, die alte Äh-Schatulle und die Kästlein und du liebe Äh-Mutti sozusagen dein kleines Smartphone.“
Alle sprangen aus ihren Feldbetten und rannten, um nach ihren Wörtern zu sehen, die Mutti holte ihr kleines Smartphone aus dem Nachttopfe des neuen Umweltministers und als alle mit zitternden Händen ihre Behältnisse geöffnet hatten, siehe, da kullerten sie heraus die Christen-Smilies, Muttis Notgeldtaler, wie Goldstücke; und fröhliche Gesichter und Fratzen waren zu sehen... und da war es über Nacht endlich Wirklichkeit geworden, das neue Parteiprogramm der CDähUh.....