Mittwoch, 27. Juni 2012

Peter Hitchens' Pladoyer FÜR die Todesstrafe


"Not all killing is murder."
Dieser Satz ist nicht von Peter Hitchens, der in diesem Video in einer Debatte der BBC einmal mehr als einziger eine rationale Begründung für die Richtigkeit der Todesstrafe ins Feld führt (dabei aber leider von seinen hysterischen Opponenten ein ums andere mal unterbrochen wird). Der Satz ist aber so richtig und entscheidend, dass alle Gegner der Todesstrafe erst einmal gründlich über ihn nachdenken sollten, bevor sie ihr altbekanntes Argument anführen, der Staat dürfe seine Bürger nicht umbringen. Das tut er auch nicht - zumindest nicht in Rechtsstaaten.

Der Staat habe nicht das Recht, über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden, heißt es ebenso oft aus dieser Ecke. Ich frage mich dabei immer: ist das ein Plädoyer für die Anarchie? Jedem Gegner der Todesstrafe sollte doch klar sein, dass der Staat, genauer gesagt die Justiz, in jedem einzelnen Urteil, sei es auch noch so ein Kavaliersdelikt, über das Leben der Bürger entscheidet. Ein zu einer Freiheitsstrafe verurteilter Straftäter kann sein Leben nicht mehr souverän gestalten - zumindest für die Zeit der erhaltenen Strafe nicht.

"Set your heart on fire and your brain on ice". Ein kühl argumentierender Konservativer, der mit dem Herzen dabei ist. Schade, dass es in Deutschland kein Pendant zu Peter Hitchens gibt, schade, dass sich bei uns kapitalismusgeile Nichtsnutze wie Jan Fleischhauer "konservativ" nennen dürfen und damit eine ganze Geisteshaltung in Verruf bringen. Nochmal schade und noch viel schlimmer, dass es Menschen gibt, die seine Bücher kaufen.




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