Sonntag, 9. Juni 2013

Vom Bebbe und den Herzerln. Zu Robert Betz und seinem Umgang mit Hochwasseropfern

[Beim folgenden Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag]

„Ja spinnt der Bebbe?“ Das sagt meine Mutter immer, wenn sie mit wilden und haarsträubenden Dingen konfrontiert wird und schüttelt dazu leicht irritiert den Kopf. Mit dem Ausspruch taggt sie geistlosen Schmarrn stilsicher als nutzlos, unbrauchbar, nicht eines weiteren Gedankens wert und legt ihn damit vernünftigerweise ad acta.

Sie stammt allerdings auch noch aus einer Generation, in der es normal ist, seinen Kopf zum Denken zu benutzen und sich den Luxus einer unbestechlichen Meinung zu leisten. PLUS - sie ist nicht auf facebook aktiv und genießt damit den weiteren Vorteil, die innere Befindlichkeit ihres „Networks“ nicht ständig im Vorbeigehen einatmen zu müssen. So schick haben wir's heute leider nicht mehr. Man hört, sieht und liest mit, was den facebook-Freunden gefällt, wo sie laut zu überlegen und neuerdings zu herzerln beginnen. Insbesondere eine Klientel geht dabei ooooordentlich auf die Ketten - Robert-Betz-Anhänger, die das Verteilen von virtuellen Herzen quasi als Gangausdruck für sich gepachtet haben, um damit den unerhörtesten, in wachsendem Maße sogar diskriminierenden Sachverhalten ihre Zustimmung auszudrücken.

Robert Betz ist Psychologe und Marketingexperte und kann sich mit seinen geistigen Ergüssen inzwischen ein „neue(s), wunderschöne(s) Büro im zentral gelegenen Arnulfpark“ leisten, das (er) „in Kürze bereits auf 1.200 qm erweiter(t), damit sich jeder dort wohl fühlt und einen angenehmen Arbeitsplatz genießt“ (Robert Betz Webseite, 9. Juni 2013). Und das im scheißteuren München. Wenn er nicht in München zugegen ist, weilt er auf Lesbos, um dort Seminare abzuhalten. Täglich postet er auf facebook und auf seinem persönlichen Blog schnurrige Ergüsse, die sich im Umfeld einer privilegierten, gesunden und vor allem seicht-spirituell-interessierten Szene schnell und viral verbreiten und Robert Betz viel Zustimmung und eine fesche Reichweite im Internet verschaffen. Auch in der „Für Sie“ hat er eine Kolumne und dringt damit langsam in die Printbereiche der Boulevardpresse vor. Seine saugfähigen, provokant formulierten Inhalte, wie das immer wiederkehrende Wort „Transformation“ oder „Transformationszeit“ („Transformations-Therapie® ist übrigens die eingetragene Marke von Robert-Betz) sind irgendwie alles in Einem: Leicht verdaulich, drohend, trivial, bevormundend, sie wiederholen in ihren Antworten die ontologischen Fragestellungen, tänzeln deshalb im Kreis und bieten durch diesen Kunstgriff schier unendlichen Raum für die Projektionen von Doofen, Ängstlichen, Traurigen und Unreflektierten. Und sie lösen eine therapeutische Begehrlichkeit aus, die Anklang findet:

Die wenigsten Menschen wissen, wozu sie leben bzw. was sie leben wollen. Sie haben den Sinn ihres Lebens noch nicht gefunden und leben folglich ein sinn-loses, unerfülltes Leben ohne Begeisterung.“ (facebook-fanpage, 3. Juni 2013)

Wer selbst nicht glücklich ist, lehrt seine Mitmenschen das Unglücklich-Sein. (...) Ganz gleich, was du sagst oder tust: Wenn es nicht mit deinem SEIN, mit dem, was du ausstrahlst, überein stimmt, glaubt dir das niemand und es hat keinen Wert. “ (facebook-fanpage, 30. Mai 2013)

Tu all das mit der Liebe deines Herzens, sie ist das wichtigste Gewürz. Und du hast genug davon, denn Liebe ist das, was DU BIST.“ (facebook-fanpage, 31. Mai 2013)

Auf die nach Schema konzipierte Ansammlung von rhetorischen Plattitüden und reichlich weit gefassten Provokationen, die jeden Morgen so gegen sechs Uhr von Robert Betz rausgeschossen wird, fliegen auf der facebook-fanpage dann traditionell Herzchen, Sternchen und Liebesbekundungen für einen langsam in die Jahre kommenden Glatzkopf, dem man eine gewisse undistanzierte Nähe zu demokratisch nicht ganz koscheren, antroposophischen Rudolf-Steiner-Inhalten nachsagt (http://instantkatz.blogsport.de/2011/01/16/erster-eintrag/). Grenzenlos devot nimmt im Betzschen Sitzkreis eine Herde von Hohlo-Schäfchen Platz, die es liebt, von ihrem Therapeuten gehörig moralisch geschoren und finanziell gemolken zu werden. Allerspätestens jetzt würde meine Mutter wieder mal sagen: „Ja spinnt der Bebbe?“ und sich Wichtigerem zuwenden.

Aber ich kann das leider nicht. Denn es geht ja noch alles viel weiter. Meine Geschichte mit Robert Betz spielt im Juni 2013, Hochwasserkatastrophenalarm im Osten und Süden Deutschlands, viele Menschen haben alles verloren, haben unsägliche Ängste durchlitten und stehen vor dem materiellen Aus. Zu dem Zeitpunkt stellte ich auf der Robert-Betz-Fanpage einem Kommentar, der den Hochwasseropfern selbst die Schuld an ihrem Unglück zuspricht, ein klares NEIN entgegen. Hier der betreffende Post von einer Brigitta Preuschoff und mein Reply:

"Hochwasser! Jeder ist genau an dem Ort, wo er jetzt sein wollte. Und das muss mir keiner glauben. Wir suchen uns ALLES vorher aus. <3" (Klar, mit Herzerl!)

Mein Kommentar:

"@Brigitta Preuschoff: Und Du traust Dich auch noch, Deinen Dünkel fett zu äußern. Du bist eine Kolporteurin der sozialen und moralischen Ungerechtigkeit! Passiv, von Dir überzeugt und unfassbar destruktiv."

In Folge dessen wurde ich auf der Robert-Betz-Fanpage in meinen Kommentarfunktionen gesperrt. Am folgenden Tag, das Hochwasser war in Südbayern auf seinem Zenith angelangt, wurde ein Text zur Erklärung des Phänomens 'Flutkatatstrophe' gepostet. Dieser Text entstand, so legt es Robert Betz nahe - und ich hoffe, dass ich das jetzt mit meinen Worten auch adäquat wiedergeben kann - indem dem Medium, also der Frau Schirnack aus Aschau im Chiemgau, mittels des „Maria-Strahl(s)“ allerlei Weisheiten und Erkenntnisse aus der so genannten „Geistigen Welt“ (Robert Betz) ins Hirn gepieselt, äh geblasen werden und sie diese dann aufschreibt und unter anderem an die Robert-Betz-Fangemeinde weiter gibt. Also so oder ähnlich muss das wohl ablaufen, denn semantisch und syntaktisch sieht man dem Text an, dass er eher eine Mitschrift, ein Diktat ist. Es könnte allerdings auch sein, dass jemand versucht, den Text vorsätzlich wie ein Diktat aussehen zu lassen, um damit zu verfestigen, dass es die geschwätzige „Geistige Welt“ des Robert Betz wirklich gibt.

Weiter geht's (im Folgenden alles direkte oder indirekte Zitate aus einem Text, der am 4. Juni 2013 auf facebook gepostet wurde). In der oben begonnenen Logik ist für eine „Information“, die von höheren Wesen diktiert wurde, selbstredend auch nicht derjenige verantwortlich zu machen, der diesen ins Reine überträgt und verbreitet. Dieser elegante Trick legitimiert Robert Betz folgerichtig dazu, die pietätlosesten Dinge zu kolportieren. Zum Beispiel, dass die Niederschläge und die dadurch verursachten extremen Überschwemmungen „in die, das Bewusstsein des Menschen verändernde Transformationszeit pass(t)en“ und als ein „sinnvoller Vorgang“ verstanden werden könnten. „Wenn Wasser in Häuser kommt, dann ist das im Kern 'richtig', es kommen Gefühle ins Haus“, lautet die Kernaussage des Textes. Da wirke ein „Ordnungsprinzip“, „ähnlich, als wenn ihr in die Küche kommt und seht, da muss der Tisch abgewischt werden und ihr tut das dann.“ Der Text von Andrea Schirnack erklärt: dass „die Natur das (getan habe), was sie immer tut: sie dient dem Menschen. So wie sie Kartoffeln zum Essen und Bäume für Schatten gibt, so füllt sie hier (bei der Überschwemmung 2013, Anm. d. Verf.) feinstofflich auf. Die Natur schiebt das nach, was fehlt.“ Diese und vergleichbare Katastrophen nennt die gute Frau „Sinn-Sint-Fluten“ und erklärt, dass all das kausal deshalb geschehe, weil „die Liebe“ nicht ausreichend transportiert worden sei und weil „Kampf, Wut, Schweigen, Verbitterung, das Verstummen und Nicht-Leben von Gefühlen in vielen Familien herrscht…“.

Nach den Erklärungen zu den Gründen für die Flut kommt natürlich auch die Handlungsanweisung, um solche Naturkatastrophen in Zukunft zu verhindern. Nämlich, indem sie die Robert-Betz-Anhänger dazu aufruft, „wieder das zu übernehmen, was die Natur nun übernommen hat: Ordnung zu machen in der eigenen Familie, Frieden zu schließen in dieser Zeit, sich die Themen anzuschauen, jeder für sich und dann andere mitzunehmen (sic!, Anm. d. Verf.), zu lehren, zu heilen.

Äh. Ja.

Lässt einen diese geballte Ansammlung von Idiotie schon erschrecken, dann geben die Kommentare der Ultra-Robert-Betz-Jünger einem empathischen, sensiblen Menschen wahrlich den Rest. Diese scheuen sich nämlich nicht, dem Verbreiter dieser Schmierage mit reichlich Herzerln ihre untertänige Aufwartung zu machen. Gleichzeitig driften manche Exegeten des Textes derartig ins Unsoziale ab, dass man Angst bekommt.

Ilona Violetta danke-schön <3 14:37
Manon Neuer spricht mir aus der Seele! 14:06
Mona Mradula Koetz Sehr stimmig für mich vielen Dank<3 14:11
Viktoria Seitz Jeder der stirbt, hat es selbst so entschieden (auf der Seelenebene natürlich) ausserdem ist der physische Tod "nur" ein Übergang in die nächste Ebene der Seelentwicklung. 14:16
GiBi Zi Diese Wasser-Katastrophen, habe ich schon vor Jahren gechannelt bekommen... Das was gerade passiert hat seine Bedeutung, so wie alles im Leben seinen Sinn hat. Dass die Channels nicht immer leicht zu verstehen sind, macht vielleicht den ein oder anderen Sorge oder Angst, ich möchte mich da sehr vorsichtig ausdrücken. 14:28
Nicole Muddemann geniale Erklärung! könnte ein Teil der neuen Bibel sein 14:57

Genial?? Empörend! An diesem Tag begann folgerichtig auch ein Sturm des Protestes gegen das Pamphlet und solche Kommentare. Für viele der Leute, die sich ebenso deutlich, wie ich, gegen solche Ideologien geäußert hatten, war allerdings schon wenigen Kommentaren Schluss auf der Fanpage: Gesperrt, mundtot gemacht. Man erkennt dies an den zusammenhanglosen Antworten, die an @personX gerichtet sind, personX gibt es aber im Thread gar nicht mehr. Die Robert-Betz-Redaktion zensiert also fein säuberlich die Leute, die diesem gehirngewaschenen Haufen von Ideologie und Diskriminierung nicht einfach Platz machen wollen, sondern derlei Gedankengut für gefährlich und ächtenswert halten.

Trotzdem bleibt der Protest winzig. Leute! Der Typ ist aktuell auf Platz 2 der Spiegel-Bestseller-Listen. In manchen Foren wird Robert Betz mittlerweile sogar eine Nähe zu Scientology unterstellt (http://www.wer-weiss-was.de/theme52/article6722029.html). Jeder, der etwas auf sein Hirn und seinen Anstand hält, sollte bei Robert Betz auf facebook kommentieren und zusätzlich mithelfen, der „Für Sie-Redaktion“ bewusst zu machen, wem sie da zu einem Mega-Forum verhilft. Hier erhalten Leute ein Sprachrohr, die sich in ihrer erschreckenden Diskriminierungshaltung ungehindert verbreiten wollen. Unserer Demokratie wird eine Watschn verpasst. Fremde Meinungen sind unerwünscht und werden von einem 30köpfigen Team gezielt minimiert und zensiert. Und dahinter sitzt ein Mann, der mit „spirituellem“ Kalkül Millionen verdient. Ja, spinnt der Bebbe!? Auf geht's!!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sehr schöner Artikel! Witzig, aber auch beängstigend. Wir haben es hier mit einem sehr berechnenden Scharlatan zu tun. Diese Message kommt hoffentlich bald bei vielen anderen an...

Anonym hat gesagt…

Gegen das Wasser in den Beinen gibt es erfolgreiche Therapien. Wenn es sich jedoch wie jetzt zum geistigen Hochwasser entwickelt ,braucht man starke Dämme, damit es nicht noch in das Oberstübchen eindringt. An einigen Stellen ist es schon zu dramatischen Dammbrüchen und Überflutung ganzer Hirnregionen gekommen. Das Wasser hat in vielen Köpfen bereits enormen Schaden angerichtet und zahlreiche Opfer gefordert. Das Großhirn als das Zentrum unserer Wahrnehmungen leidet wegen seiner empfindlichen Elektronik besonders unter der Verwässerung durch die esoterische Sinn - Flut und ihrer zerstörerischen Kraft.
Gestörte Wahrnehmung und eine völlige Lähmung der Kritikfähigkeit und des Mitgefühls sind oft die schlimme Folge. So bemerken die betroffenen Opfer ihren Zustand oft selbst nicht mehr und irren – teilweise nicht mehr ansprechbar – in den mitreißenden Fluten voller Unrat, Exkrementen und ansteckenden Darmkeimen ziellos umher und verteilen in ihrer Verwirrung dankbar kleine Herzchen. Hier wird echte Fluthilfe geleistet und jeder Beitrag hilft.

su zahu hat gesagt…

habe sehr geschmunzelt, da ich "zufällig" auf gerade dieses posting von r.b. stieß und hierbei, wie fast immer, mein kopf auf den schreibtisch krachte. mainstreameres esogeschwurbel selten gehört, und frau exwasweißichwievielklassradiosprecherin schirnack äußerst unsensibel beim "schenneln" :) geblockt bin ich dort schon seit einem jahr.

Anonym hat gesagt…


Geht Betz den Baghwan-Weg?

Ich möchte mich meinen Vor-Kommentatoren anschließen.
Allerdings, leider - wird es nicht viel bringen, die "Betz-Jünger" aufwachen zu lassen. Im Gegenteil, sie werden Ihren Guru vehement verteidigen, weil Ihnen im Laufe der Zeit durch das viele "Licht" und die viele "Liebe" die rosarote Brille aufgesetzt wurde. In den 80er Jahren war es Baghwan, der die Welt verblendete. Was daraus wurde, weiß man ja.
Nächste Generation ist da und Betz auch.

Wenn man den Artikel über Baghwan liest, findet man viele Sychronisitäten, "Was dir gut tut, ist gut für die Welt"...

Alles wiederholt sich. Aber wir sollten heute doch schlauer sein!

http://www.tagblatt.de/Home/kino/aus-der-filmwelt_artikel,-Zwei-Frauen-und-die-Sekte-des-indischen-Guru-Baghwan-_arid,146692.html

Ich finde es wichtig Aufklärungsarbeit zu leisten und auf die Vergangenheit mal hinzuweisen.

Anonym hat gesagt…

Erschütternder Post von einer Betz-Anhängerin:

<<<<<Es gibt sie halt immer noch, die Miesmacher und Neider. Mich haben diese miesmachenden Kommentare schon lange genervit. Häufig sind es Zeitgenossen, die glauben, uns (hauptsächlich) Frauen endlich "wachrütteln" zu müssen, weil sie es immer noch nicht für möglich halten, dass wir unsere Entscheidungen, wie wir unser Leben leben wollen, selbst treffen können. In Wirklichkeit macht es ihnen Angst, weil sie spüren, dass es für sie ein gewaltiger Verlust von Macht und Einfluss bedeutet.<<<<<<<<<<<<


Sie merkt leider nicht, dass sie wohl gerade jetzt mit Robert Betz einen gewaltigen Verlust ihrer eigenen Macht verliert, gerade WEIL ein anderer dermaßen Einfluss auf ihr Leben nimmt.

Natürlich sind wir Frauen jetzt in einer Zeitschiene, in der wir unser eigenes Leben in die Hand nehmen dürfen... und GERADE DIES wird von solchen Menschen wie Robert Betz SCHAMLOS ausgenutzt. Wir sind quasi offen für alles und wenn da jemand kommt, uns mit seinen berührenden Worten die verletzte Seele streichelt, kann man nicht anders, als ihm Herzchen zu posten und sein Anhänger werden.

Wer jedoch schon einmal eingetaucht ist in die Welter der Manipulativen, der sogenannten Lichtarbeiter und "Weltretter", sie beobachtet (und das kann man auf der Betz-Seite bei FB) jetzt wieder deutlich) der sieht, dass sie von irgend einer Macht fern gesteuert werden (bewusst auseinandergeschrieben)

Betz hat erkannt, dass er viele Menschen erreicht, auch mich, aber irgendwann sollte man merken, wohin er uns führen möchte.

Ich habe für mich schon den Knopf gedrückt und bin augestiegen.

Ich wünschte, alle Frauen würden wirklich in ihre EIGENE Verantwortlichkeit gehen.

Anonym hat gesagt…

Besser kann man es nicht ausdrücken. Es gibt so einige Rattenfänger, die unter dem süßen Deckmäntelchen der Liebe inhumane Inhalte an den Mann bringen. Leichter wird das heute durch das Internet, man sollte seinen Umgang und seine Äußerungen z.B. auf Facebook und sonstigen Social Community Seite stark überdenken. Auf keinen Fall im Internet Schwächen und Ängste zeigen - man weiß nie, wer mitliest und Vorteil nimmt. Scientology und die Nazis wenden sich aktuell über lustige facebook-Werbeanzeigen an Schüler, das geht völlig problemlos - wie eine Marketingkampagne für Unternehmen. Seid bitte wachsam, wer in Eurem Netzwerk ist und was Leute wie der Betz von Euch wollen! Geld im besten Fall...

Anonym hat gesagt…

Auf meiner Seite steht Robert Betz nicht mehr unter den "Gefällt mir" -Angaben. Ich möchte nicht mit diesem Menschen in Verbindung gebracht werden, da ich selbst Unternehmerin bin und nicht dessen Ideen weiter teile und auch nicht verbreiten möchte.

Thomas Hanke hat gesagt…

Oh, gut, dass ich vorm Runterladen eines Hörbuchs doch eben dran gedacht hab, den Namen zu googeln.
Danke für die Beiträge!
Ich bin soweit im Norden – an der Ostsee –, dass die Elbflut kein direktes Problem war, aber: was ein Idiot.

anita meier hat gesagt…

Der Typ hat nen Schuss und leider fallen viele drauf rein.

Und ich gab sie dann später in beratungsgesprächen! :-(

Anonym hat gesagt…

Ich stimme Robert Betz nicht in allem zu. Kann aber sagen, dass er mein Leben sehr positiv bereichert hat und der Prozess geht immer weiter. Bin sehr dankbar dafür.

Anonym hat gesagt…

Ihr Artikel regt wie die Kommentare zum Nachdenken an und das ist gut und klärend-in jede Richtung.
Mein Gedanke nun im Nachgang: Die einen prädigen zu ihrer Schar auf der Kanzel, die anderen davor,dahinter oder ohne.Es gibt sie,die da predigen müssen, seit jeher und immerda,die einen nennen es Lebensweisheit,die anderen Politik und wieder andere Scharlatanerie und alle die da folgen sind entweder blöd ,verblendet oder wissend ,geläutert und eigenständig denkend- auf den Blickwinkel kommt es an. Wo ich mein Geld hintrage bleibt einzig und allein mir überlassen,der Mammon an sich ist bereits ein Gut das gefählich als auch seegenspendend sein kann.Wie heißt es so schön in einem alten Lied:Die Gedanken sind frei...Und Dank Demokratie,in der ich seit 1990 leben darf,auch die Meinung.

Anonym hat gesagt…

Amen.

Oder anders gesagt: GENAU DAS zeichnet unsere politsche Beinfreiheit im Gegensatz zur DDR (denn auf die spielen Sie ja wohl an) aus, dass ich nicht jedem opferdiskriminierenden Glücks-Pathos anhängen muss, der noch dazu die Anlage zum neofaschistoiden Schwelstoff in sich trägt. Diese neue Art von zur Schau getragener, sektiererischer Gefolgsdemut widert mich an. Weil sie im Kern aus Gleichgültigkeit, Meinungslosigkeit, Desinteresse und Feigheit vor der eigenen Stimme besteht und glasklar nicht aus "Toleranz". Sie beobachten bei Betz Gruppendruck im ganz großen Stil um einen Kaiser, dessen neue Kleider noch niemand benannt hat.

Kurz und knapp: Das Einzige, was sich in diesem Massenphänomen spiegelt, ist, dass sich die Deutschen brav wieder so verhalten, wie sie es schon einmal bei einem Führer getan haben.