Donnerstag, 18. Juli 2013

In Brüssel nichts Neues: Die totalitäre Krake sorgt für weitere skurrile Episoden

Zwei Meldungen machen betroffen und zeigen an, in welchem Zustand der europäische Kontinent sich 2013 Jahre nach Niederkunft des Heilands befindet: In einem Zustand der Erbärmlichkeit, man könnte auch sagen: In einer großen, stinkenden Mülltonne.

Die erste erschreckende, bestürzende Meldung ist, dass die EU keine Hilfsgelder mehr in von Israel besetzte Gebiete im Westjordanland fließen lassen will. Es flossen jemals Hilfsgelder in den semi-faschistoiden Staat Israel? Mir fiel der Löffel aus dem Mund, als ich die Nachricht las. Man ist vieles von der EU gewohnt. Diese Frechheit hat aber eine ganz neue, eigene Dimension. Vermutlich unterstützt das bürokratische, kalte, anonyme Monster in Belgien auch die USA? Wer weiß. Schließlich ist Israel ein florierender Staat. Wenn das anämische Monstrum in Brüssel schon reiche, kapitalistische Staaten in Nahost alimentiert, ist der Schritt wohl nicht mehr weit zur Unterstützung Saudi-Arabiens, dem Jemen oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die EU ist eine totalitäre Realität, die ihre Kraken leise, langsam aber fest und bestimmt um die Gliedstaaten der EU legt, um diese in einem widerwärtigen, quallenhaftigen Prozess langsam aufzulösen. Die völlige Lahmlegung und Abschaffung nationaler Souveränität erfolgt - wie in totalitären Systemen üblich - langsam, scheibchenweise und intransparent. 

Zweitens: Wolfgang Schäuble rollt durch Griechenland und bescheinigt dem freiheitsliebenden Südstaat "Fortschritte". Beklemmend und bedrückend muss einen die Tatsache stimmen, dass ein deutscher Finanzminister diese Macht in Griechenland, der Wiege europäischer Kultur und Zivilisation, ausüben kann. So weit hat uns - na wer wohl? - die EU und in diesem Falle insbesondere der Jahrtausendirrtum namens Euro gebracht. Deutschland hat die Macht in Europa, obwohl es diese nie wollte. Unter der liederlichen Prämisse der gemeinsamen Währungszone ist ein germanisches Riesenreich entstanden, das dem Hitlers bestürzend ähnelt, sich aber nicht mit Panzern, Haubitzen und Erschießungskommandos den Weg nach Osten bahnt, sondern mit eisernem Sparwillen, nebulösen Konstrukten wie der "Troika" und einer zögerlichen Salami-Taktik der Bundeskanzlerin, die sich keine großen Schritte zutraut und der Katastrophe so ihren Lauf lässt.

Der Linkstotalitarismus, der totale Staat, wie ihn die EU verkörpert, die grenzenlose Bevormundung hunderter Millionen von Bürgern, die ganz und gar ideologisierte Politik der Vorschriften, An- und Verordnungen, der Kommissare, Maßgaben und Räten, der Sitzungen und Gipfel, der blutleeren charakterlosen Bürokraten ist das Schicksal Europas am Anfang des 21.Jahrhunderts. Wenn es die europäischen Staaten nicht schaffen, in der nächsten Zeit ihr Schicksal wieder in die eigene Hand zu nehmen, Volkssouveränität zurückzuerobern, die Ketten der bürokratischen Maschinerie abzuwerfen und ihre eigenen Währungen wieder einzuführen, wird ein "reinigendes Gewitter" jedoch nicht die Folge sein, sondern ein Dritter Europäischer Weltkrieg aller peripheren Mächte gegen Deutschland. Das klingt momentan verrückt: In zehn Jahren aber, wenn Spanien, Griechenland und Italien wirtschaftlich verblutet sind, können solche Horrorszenarien sich innerhalb kürzester Zeit in akute Realität verwandeln. Ich habe daran kein Interesse.



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