Donnerstag, 29. August 2013

Bernd Lucke gegen Ralph Brinkhaus, Kohl, Schäuble, und die Bedeutung des Wortes "konservativ"

Wieder einmal hat sich Bernd Lucke von der AfD (Alternative für Deutschland) ein Rededuell mit einem Parteisoldaten der CDU geliefert (im Video unten). Ralph Brinkhaus heißt der gut frisierte, herablassende Realitätsverweigerer, der versuchte, Lucke in alle möglichen Ecken zu drängen und in alle möglichen Schubladen zu stecken. Doch all das nutzte nichts. Zu klar liegen die Argumente auf der Hand, die der redegewandte Volkswirtschaftler erfrischend klar und unkompliziert vorzutragen versteht.




Nach der Attacke durch linkstotalitäre Idioten bei einer Rede in Bremen vor ein paar Tagen hat sich Lucke schnell erholt und geht nun samt seiner Partei dem Wahlendspurt entgegen. Ich hoffe, diese Partei der Vernunft zieht in den Bundestag ein und bohrt ein paar Löcher in die meterdicken Bretter, die den Eurokraten und Totalitaristen der Blockparteien vor dem Kopf hängen. Das Elend, was die EUdSSR samt ihren Adlati der CDUCSUSPDGRÜNen Gesamtpartei über Europa gebracht hat, stinkt zum Himmel und schreitet in großen Schritten einer Katastrophe entgegen. Nur die AfD spricht Missstände klar an und hebt den Schleier. 

Immer wieder erstaunt mich, wie angeblich überzeugte "Europäer" (was auch immer das heißen mag) den Euro verteidigen. Fragt man sie nach Argumenten für den Euro, haben sie auch prompt eine Antwort parat. Diese überrascht dann aber. Denn, sagen sie, Deutschland profitiere doch vom Euro. Mag sein. Aber ist das ein Argument für Europa? Sicher ist es keines der Solidarität. Denn wenn alle Staaten um uns herum zerfallen, Massenarbeitslosigkeit herrscht und die Staatsschulden sämtliche Regierungen in die Knie zwingt: Kann man dann noch davon sprechen, dass es Europa gut geht? Europa geht es schon lange nicht mehr gut. Nur Deutschland scheint als Insel der Glückseligkeit isoliert vor sich hin zu florieren. Wenn man also für den Euro eintritt, sollte man also auch ehrlich sein und sagen: Ja, der Euro ist gut, weil es uns gut geht, weil wir profitieren. Wer den Euro behalten will, tut das aus egoistischen, nationalistischen Gründen. Das ist in Ordnung. Aber die verheuchelte Argumentation, man sei doch Europäer und zur Solidarität verpflichtet ist so falsch wie verlogen. Wer wirklich solidarisch denkt, legt den Krisenländern den Rückzug aus dem Euro nahe und die Einführung einer eigenen Währung. Denn nur so können diese hochverschuldeten Länder wettbewerbsfähig werden und wieder auf die Beine kommen.

Solche Wahrheiten machen natürlich auch in den großen Parteien die Runde. Doch niemand wagt es, sie auszusprechen. Dafür ist die Parteidisziplin, die Parteihörigkeit viel zu ausgeprägt. Da unterscheiden sich Christ- und Sozialdemokraten keinen Deut von der KP in Peking. Von oben wird der Marsch geblasen, nach dem man zu marschieren hat. Ehrlich gesagt: Am meisten hätte ich als CDUler vor Schäuble die Hosen voll. Die toxische Mischung aus überheblicher Anmaßung, abgrundtiefer Verbitterung, pseudointellektuellem Größenwahn, tiefsitzender seelischer Verkrüppelung und beißend-spöttischem Zynismus ist so kalt und abstoßend, dass ich Reißaus nehmen würde, sobald mit der schwäbelnde Schwarzwälder entgegenrollt. Schäuble verbreitet Furcht und Schrecken. Ich sehe ihn nur auf der Mattscheibe und habe Angst vor ihm. Wie mag es da seinem Stab, seinen Mitarbeitern und seinen Lakaien gehen? Ganz zu schweigen vom Kabinett. Mich schüttelt es allein beim Gedanken an ihn. Sein größenwahnsinniger Plan vom europäischen Superstaat unter deutsch-französischer Ägide, seine permanente Forderung nach rascher politischer Integration in Europa hat etwas Pathologisches. 

Das Projekt EU war ja ohnehin ein Kohl-Schäuble-Projekt, ein totalitäres "Friedensprojekt" zweier Gestalten, die so grotesk wie widerwärtig sind und immer vorgaben, konservativ zu sein, dabei aber nie wahren Konservatismus lebten, ja vermutlich nicht einmal je wussten was er bedeutet. Kohl und Schäuble waren immer muffige Spießer, die an einen starken Staat und große politische Projekte glaubten. Daran ist nichts konservativ. Warum? Konservativ sein heißt bewahren (conservare = bewahren). Ein bekannter Leitspruch, der oft auf Edmund Burke zurückgeführt wird, lautet: "If it's not absolutely necessary to change, it is absolutely necessary not to change it." Wenn man etwas also nicht absolut und unbedingt verändern muss, ist es die Pflicht, es absolut und unbedingt unverändert zu lassen. Hätten Kohl, Schäuble und ihre nichtsnutzigen Epigonen der heutigen Zeit nur diesen einzigen Satz beherzigt, wäre viel Unheil verhindert worden. Vor allem die liederliche EU, das Katastrophenprojekt Euro; ganz zu schweigen von idiotischen Militäreinsätzen am Hindukusch.

Die AfD ist konservativ. Sie muss in den Bundestag einziehen. 

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