Donnerstag, 19. September 2013

Die Wahl am Sonntag: Eine Frage des Gewissens / Abriss über das Elend der Blockparteien

Im Folgenden gebe ich meine Wahlempfehlung ab, indem ich das Für und Wider aller Parteien darstelle, die derzeit im Bundestag vertreten sind bzw. relevante Parteien, die eventuell einziehen werden.

CDU/CSU
Mutti Merkel ist unwählbar, weil sie permanent deutsche Interessen missachtet und Deutschland auf den Weg in die Schuldenunion gebracht hat. Sie hat fatalerweise vollkommen überstürzt die Energiewende herbeigeführt, die Strom für Normalverdiener auf absehbare Zeit unbezahlbar machen wird. Sie vertritt keine konservativen Werte und hat die Christdemokraten zu Sozialdemokraten mit hausbackenem Anstrich gemacht. Sie ist kompasslos (siehe Erwin Teufels Kritik an ihr), mutlos und alles in allem der linksgrünen Fraktion nur deshalb vorzuziehen, weil sie das kleinere Übel von allen ist. Sie denkt grundsätzlich totalitär (will, genau wie Schäuble, mehr politische Integration in Europa), ist staatsgläubig (DDR-Vergangenheit?) und denkt nicht freiheitlich.

Zwar gibt es in der CDU Freidenker wie Wolfgang Bosbach, die öffentlich mit der AfD sympathisieren und den Rettungskurs der Kanzlerin kritisieren. Diese sind jedoch die Ausnahme. Insgesamt ist diese Partei eine der Apparatschiks und Parteisoldaten à la Kauder, Gröhe oder Pofalla. Kein Wunder, dass Bernd Lucke diesem Verein den Rücken zugekehrt hat. Die CDU ist ein sozialdemokratisches Monstrum, das seine freiheitlich-liberalen Überzeugungen aus der Kohl-Ära längst über Bord geworfen hat. Mit dem semi-senilen Beifahrer aus Bayern, Seehofer, der eigentlich nichts anderes als ein Sozialist im christlichen Gewande ist, macht sich die CDU ja ohnehin nur lächerlich. Fazit: Eine unwählbare Partei - ideologisch vergiftet, korrumpiert, prinzipienlos.

FDP:
Zur FDP gibt es nichts mehr zu sagen. Eine erbärmlichere Regierungspartei hat es wohl in der Nachkriegsgeschichte nie gegeben. Mit einem Vertrauensvorschuss von fast 16% 2009 belohnt, machten die "liberalen" Versager nichts aus ihren Versprechungen. Schlimmer noch: Sie trugen die verrückte Euro-Politik des Hosenanzugs widerspruchslos mit und verwirkten somit jede Glaubwürdigkeit, die eine liberale Partei im Kern ausmachen müsste. Die FDP ist eine Ansammlung von egomanischen Karrieristen, proletenhaften Camp-David-Trägern und dumpfbackigen, weinseligen Nuschlern, die dann auch noch Spitzenkandidat werden. Westerwelles Vorstellung als Außenminister ist eigentlich nicht der Rede wert: Er spielt international sowieso keine Rolle. Da kann er noch so oft äußern, er sei "in Sorge" um irgendein arabisches Land, in dem es mal wieder brennt.
Fazit: Eine Partei, für die sich der gesamte Bundestag mittlerweile schämen muss. Es ist zu hoffen, dass sie nicht mehr vertreten sein werden.

SPD:
Ein peinlicher Kandidat, ein cholerischer Vorsitzender sowie eine Führungsfrau, die im Bundestag Lieder singt: Die SPD ist eine Partei, die im Begriff ist, sich selbst aufzulösen. In der Opposition versagte sie vollständig. Klare Themen setzt sie nicht mehr und wenn, werden diese opportun von Merkel abgegraben. Es besteht keine Hoffnung mehr für die Genossen. Sie sollten sich zurückziehen und richtige Jobs annehmen, anstatt sich vom Steuerzahler für ihr unwürdiges Nichtstun im Bundestag alimentieren zu lassen. Fazit: Eine Partei der Vergangenheit. Hoffnungslos links, ideenlos, nicht zukunftsfähig. Unwählbar.

Die Grünen:
Die ehemalige Pädophilenpartei verbietet alles, was nicht in ihr dogmatisches Weltbild passt. Sie schwärzt die Massentierhaltung an, will Fleisch verbieten (warum eigentlich? Fleisch ist gesund!), will unsinnige Steuern einführen (als gäbe es nicht genug!), den Mittelstand schröpfen, kurzum: Sie ist eine wirtschaftsfeindliche Partei, der Ideologie über das private Glück der Bürger geht. Der angebliche Klimawandel, für den es weiterhin keine substanziellen Beweise gibt, dient den Grünen als Begründung für alles, etwa vergleichbar mit den USA, die die Terrorbekämpfung als Begründung für die Komplettüberwachung der gesamten globalen Bevölkerung vorschützt. Die grünen sind eine gefährliche Partei, denn sie betreiben Politik nicht mit nüchternem Kalkül und Augenmaß, sondern mit der bulldozerhaften Verblendung, die sich aus einem subjektiven Gefühl der moralischen Überlegenheit speist. Und Moral hat in der Politik nichts verloren: Ein Prinzip, das heutzutage leider nicht verstanden wird. Fazit: Ideologisch, totalitär, moralinsauer: Unwählbar.

Die Linke:
Die Linke ist gegen Auslandseinsätze und versteht sich, so zumindest meine Interpretation, in der Außenpolitik als Partei des  Isolationismus. Diesen Ansatz finde ich hervorragend. Somit setzt sich die Linke von den Blockparteien ab, die widerstandslos den Pudel der Amerikaner spielen oder sich feige enthalten, wenn Entscheidungen in der Außenpolitik anstehen. Sahra Wagenknechts Kritik an der Schuldenunion bzw. an der "Hilfe" für Griechenland ist richtig und präzise. Die Linke hat die verrückten Rettungspakete nicht mitgetragen und verdient dafür Anerkennung. Davon abgesehen, ist die Linke eine wirtschaftsfeindliche Partei mit hanebüchenen Vorstellungen von Mindestlohn und Rente und daher unwählbar. Sie ist qua natura eine totalitäre Partei, die für einen Nanny-Staat eintritt und die Bürger für Kinder hält, die permanent bemuttert, umsorgt und korrigiert werden müssen.
Fazit: Eine Partei mit Charakter und klaren Positionen, die aber insgesamt indiskutabel und unwählbar ist, vor allem aufgrund ihrer wirtschaftsfeindlichen Ausrichtung.

Die Piratenpartei:
Schön, dass die Piraten das Thema Überwachung und NSA auf ihre Agenda setzen und dieser Problematik etwas Aufmerksamkeit verleihen wollen. Ansonsten sehe ich sie als nicht ernstzunehmende Spaßpartei, die leider die idiotische Idee eines Grundeinkommens befürwortet und deshalb vollkommen indiskutabel ist. Außerdem ist Christopher Lauer ein unerträglicher Schnösel, der das Image der Partei leider auf Jahre hin geprägt und beschädigt hat. Fazit: Unwählbar, da links.

AfD:
Die AfD ist schließlich die einzige Partei, die ich mit gutem Gewissen wählen kann. Sie ist die einzige Partei, die sowohl solidarisch mit den restlichen Ländern Europas verfahren will und diesen einen Austritt aus der Euro-Zone ermöglichen will, während die Blockparteien diese unter dem Vorwand der "Hilfe" und "Sanierung" eigentlich nur kaputtsparen. Zudem hat sie deutsche Interessen im Auge, indem sie die Gefahr erkannt hat, die von einer permanenten Schuldenunion ausgeht. Die AfD will ein Europa der souveränen Nationalstaaten mit gemeinsamer Wirtschaftszone und eigenen Währungen - eine vernünftige Idee. Die AfD will ein starkes Bündnis mit Russland à la Bismarck und sich aus den Fängen der amerikanischen Krake befreien - auch dies ein überfälliges Unterfangen, das endlich einmal von einer Partei formuliert wird. Die AfD legt den Finger in die Wunde und bringt Bewegung in das pomadige, anämische Einerlei der Blockparteien, die von der KP in Peking mit ihrem stiernackigen Gehorsam nun wirklich nicht mehr zu unterscheiden sind. Fazit: Die AfD ist die einzig wählbare Partei. Sie ist voll gepackt mit Wirtschaftskompetenz, auf deutsche Interessen bedacht und wendet sich gegen die eurokratische Ideologie.










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