Mittwoch, 23. Oktober 2013

Zwangsfinanzierte Meinungsmache gegen AfD bei "Monitor"

"Wieder in Görlitz. Die Mitglieder hier haben heute Abend viel über Kommunales gesprochen. Rechtsextreme Positionen haben wir nicht gehört. Und doch müssen sie sich fragen: Was ist das eigentlich für eine Partei, in der wir da sind?"

So endete letzte Woche ein Beitrag über die AfD bei "Monitor", einem zwangsfinanzierten Magazin der ARD, das seit Klaus Bednarz' Tagen mehr oder weniger offen linke Positionen vertritt, wie die meisten politischen Sendungen von ARD/ZDF. Diesen Schlusssatz stelle ich hier voran, weil er sowohl diesen Beitrag als auch die meisten anderen Beiträge in den Mainstream-Medien über die Alternative schön auf den Punkt bringt: Man kann zwar nichts vorweisen, irgendwie "rechts" muss diese Partei aber schon sein. Warum? Man hat es irgendwo gehört.

Wenn man eine Lüge nur oft genug wiederholt, wird sie irgendwann geglaubt. Das wissen natürlich auch linksgrüne Demagogen in den Rundfunkräten nur allzu genau. Irgend etwas bleibt ja immer hängen. So geht die Schmierenkampagne gegen Prof.Bernd Lucke und seine Partei schamlos weiter. Ob sie fruchten wird, vermag ich nicht zu sagen; es steht zu befürchten. Fakt ist, dass auch die Redaktion von "Monitor" eifrig bemüht war, inhaltliche Positionen der AfD tunlichst nicht zu behandeln. In die Verlegenheit, in makroökonomischen Debatten gegen Lucke & Co. den Kürzeren zu ziehen, will man verständlicherweise nicht kommen. Statt dessen übt man sich im Volkssport der Diffamierung. Guilt by association nennt man das in den USA. Dreck schleudern, bis irgend etwas hängen bleibt. Mitglieder der AfD waren früher bei der Partei "Die Freiheit"? Aha! Die ganze Partei ist also rechts. Beatrix von Storch ist gegen Abtreibung und vertritt rechtskonservative Positionen? Wie kann sie nur! Bestimmt ist sie auch rechtsradikal! 

Die Moralpolizei ist immer hellhörig. Denn in unserer schönen Demokratie ist man tolerant, offen und freundlich denen gegenüber, die die richtigen Meinungen vertreten, also alle, die sich links von der Mitte befinden. Falsche Meinungen dagegen sind nicht willkommen. Sie werden verfälscht, die Personen, die sie äußern, werden diskreditiert und so lange als "rechts" angeschwärzt, bis sie politisch nicht mehr tragbar sind. Dieses Theater hat man schon oft beobachten können, das Schicksal der AfD ist nur ein weiteres Kapitel in diesem epischen Werk politischer Propaganda.

Aber ich erwarte wohl zu viel. Der Bundestag besteht seit dem 22.September aus 3 sozialdemokratischen und einer kommunistischen Partei. Dort weiß man schon aus Tradition, dass es mühselig, fruchtlos und schlicht ineffizient ist, politische Gegner mit inhaltlichen Argumenten zu bekämpfen. Die Dreckschleuder macht da schon bessere Arbeit.



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